Logo des AStA der HHU Düsseldorf

All-Gender-Toiletten

All-Gender-Toiletten, oder "Toiletten für alle", sind eines der großen Projekte, an denen der AStA im Moment arbeitet. Dieses Projekt wird federführend durch eine unserer Referent*innen aus dem Hochschulpolitikreferat, Charlotte Kaiser, betreut. Damit alle die Möglichkeit haben an der Universität in geschütztem Rahmen auf Toilette zu gehen wurde deshalb ein Konzept zur Umbenennung von 5-7 Toiletten entworfen und dem Prorektor für Chancengerechtigkeit, Prof. Dr. Pfeffer, vorgelegt. Dieses Konzept beinhaltet zusätzlich die Idee, Wickeltische für Kleinkinder an verschiedenen Standorten der Universität zu schaffen, die für alle Menschen, unabhängig vom Geschlecht, zugänglich sein sollen. Der Prorektor hat sich äußerst kooperativ gezeigt und war sehr begeistert von dem Projekt. In Kooperation wird nun eine Vorlage für einen Rektoratsbeschluss geschrieben.

Kontakt:

Jennifer Voß

Charlotte Kaiser

Vorstandsvorsitzende

Hochschulpolitikreferentin

Email: jvoss@asta.hhu.de

Email: ckaiser@asta.hhu.de

Raum: 25.23.U1.46

Raum: 25.23.U1.45


Rektoratsbeschluss

Charlotte KAiser und Jennifer Voß vor einer Toilette für alle im AStA

Am 01.03.2018 hat sich das Rektorat der Heinrich-Heine-Universität dazu entschlossen, unsere Bestrebungen zu unterstützen, und das Einrichten geschlechtsneutraler Toiletten in Gang zu bringen. Auf Antrag des Prorektors für Chancengerechtigkeit, Herr Professor Pfeffer, und seine Mitarbeiterin in der Koordinierungsstelle Diversity, Frau Krümpelbeck, wurde deshalb beschlossen, 7 Toiletten innerhalb der Universität in Toiletten für alle umzuwandeln. Außerdem sollen auf diesen Toiletten, oder als Ausgleich bei Platzmangel auf Männertoiletten, Wickeltische angebracht werden. Momentan sind Wickeltische an der HHU nämlich nur auf Frauentoiletten zu finden. Im weiteren Vorgehen muss nun das Dezernat Gebäudemanagement die konkrete Umsetzung der Toiletten voranbringen.

Für uns ist diese Entscheidung ein voller Erfolg. Charlotte Kaiser hat mehrere Monate an der Erstellung des Konzepts gearbeitet, der Vorstand hat mit ihr die Toiletten sorgfältig ausgesucht und verschiedene Finanzierungsmodelle ausprobiert.
Wir möchten uns im Zuge dessen bei allen Beteiligten bedanken, sowohl bei den Stellen im Rektorat, als auch bei Mitstreiter*innen aus unserer Universität und anderen ASten, die uns im Verlauf der Antragsstellung unterstützt haben.

Presseberichte

Die Rheinische Post titelt am 02.03.18: "Heine-Universität: Eine Toilette für Mann und Frau"
Kurzer Hinweis zur Überschrift: Es sollen Toiletten für alle Personen sein, fernab vom biologisch männlichen oder weiblichen Geschlecht.

Auch der WDR berichtet am 02.03.18: "Uni Düsseldorf will Unisex-Toiletten"
Kurzer Hinweis zum Bericht: Wir haben uns absichtlich dazu entschlossen, nicht das Wort "Unisex" zu benutzen. Dieses deutet daraufhin, dass die Toiletten aufgrund unterschiedlicher Sexualität, nicht etwa aufgrund unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten umgewandelt werden sollen.

In der Lokalzeit aus Düsseldorf vom 02.03.18: "Geschlechtsneutrale Toiletten an der Uni"
Anmerkung: Einige Begrifflichkeiten in diesem Video sind nicht eindeutig oder falsch verwendet. Eine Trans*person z.B. ist seit Geburt trans, entdeckt dies aber erst in späteren Jahren. Abgesehen davon sind alle Toiletten "geschlechtsneutral", denn Toiletten haben kein Geschlecht. Die Gesellschaft spricht betimmten Räumen eine geschlechtliche Spezifikation zu. Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne an Charlotte Kaiser wenden.