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Anwesenheitsmelder?

Leider trat der vom HZG 2014 gewünschte Rückgang von Anwesenheitspflicht in Veranstaltungen nicht wie gewünscht ein. Manche Dozierende ignorieren die Bestimmungen des HZG bewusst oder unbewusst und fordern so teilweise auf möglichst kreative Weise Anwesenheitspflichten in ihren Kursen.

Die Studierendenschaft muss diesen willkürlichen Umgang mit gesetzlichen Bestimmungen nicht hinnehmen und wehrt sich effektiv dagegen. Bereits seit 2015 werden Fälle von Dozierenden, welche Anwesenheitsquoten direkt oder indirekt fordern, mit den Dekanen besprochen und behoben.

Um die Meldung solcher Fälle einfacher zu machen, findet Ihr unten den Anwesenheitsmelder der HHU, welcher sich anverlgeichbaren Angeboten des AStA der Universitäten Siegen, Köln oder Bochum orientiert. Ladet das Dokument runter, füllt es aus und sendet es an die studentischen Mitglieder des Fakultätsrats des entsprechenden Faches, die Fachschaft des betreffenden Faches, oder uns. Wir tragen diese Fälle, natürlich ohne Nennung der betroffenen Person, weiter. Schon häufig konnte so Veränderungen im Semester erwirkt werden.

Bitte bedenkt, dass das HZG nicht für Staatsexamen gilt, welche eigenen Anwesenheitsquoten fordern können. Veranstaltungen in Bachelor oder Master sind jedoch mit dem Dokument zu benennen.

Gründe für einen Meldung können sein:

- Der Kurs verlangt eine Anwesenheitspflicht, obwohl dies im Widerspruch zum HZG oder sogar der universitären Ordnung steht.

- Der Kurs verlangt eine zu hohe Anwesenheitsquote.

- Der Kurs lässt die Studierenden zu Beginn zwischen eine Anwesenheitspflicht oder einen zusätzlichen, benoteten Prüfung wählen.

- Der Kurs verbindet eine Anwesenheitspflicht mit weiteren BN-Leistungen.

- Der Kurs vergibt Teilpunkte für Anwesenheit.

- Der Kurs verlangt eine BN-Leistung, die Bezug auf verpasste Sitzungen nimmt ("Umfang des Essays entspricht den verpassten Sitzungen").

Anwesenheitsmelder als pdf!

Anwesenheitsmelder (als pdf)